Mein Bienenjahr


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2. April 2009 Heute habe ich die erste richtige Durchschau gemacht. Alle Völker haben Brut, teilweise verdeckelt und teilweise frisch bestiftet. Die Völker haben momentan 5 Dadantwaben mit Brut in unterschiedlichen Stadien. Die überzäligen Futterwaben entnehme ich der Beute und werden für die Ableger/Jungvölker aufbewahrt. Dadurch enge ich die Völker auf 7 Waben und einem Drohnenleerrahmen ein.
In Anlehnung an die Aussagen von Prof. Tautz und Imkermeister Hans Beer enge ich die Völker zur besseren Entwicklung auf die jeweils notwendige Wabenzahl ein. Im 12. Dadantkasten beträgt diese in der Regel zwischen 7-9 Waben. Die notwendige Wabenzahl ergibt sich aus der maximalen Legeleistung der Königin.
Auf dem unteren Bild ist die Königin mit Brut zu sehen. Oben verdeckelte Brut, etwas weiter unten Maden im Futtersaft, und dann bestiftete Zellen. In der linken Ecke sind zwei Arbeiterinnen beim Futterholen zu sehen, darüber in der Bildmitte haben die Bienen Pollen eingelagert.
Dieses Bild zeigt Bienen am Flugloch. Die Biene in der Bildmitte welche mit dem Kopf nach unten sitzt sterzelt grade, der erste Ring am Hinterleib ist organge gefärbt, dies ist typisch für eine Buckfastbiene, Bei den anderen Bienen kann man deutlich drei verschiedene Pollenfarben an den Beinen erkennen, blau, gelb und eierschalenfarben.
8. April 2009 Heute habe ich die Absperrgitter und je einen Honigraum aufgesetzt.
20. April 2009 Beim Öffnen der Beute strömt mir ein angenehmer Honigduft entgegen, Die Völker haben sich unterschiedlich Entwickelt, wärend die einen schon recht kräftig sind und ca. 5-7 kg Honig eingelagert haben sind die anderen noch schwach, allen gemeinsam ist jedoch die reichlich vorhandene Brut und alle bauen fleißig den Leerrahmen mit Drohnenbau aus. Bei meinem stärksten Volk waren schon 3/4 der Drohnenbrut verdeckelt, so dass ich hier diese schon ausgeschnitten habe. Bei der Hälfte der Völker waren Spielnäpfchen angelegt.
27. April 2009 Erneut habe ich nach meinen Beinen geschaut. Bei einem Volk war die Drohnenbrut verdeckelt, diese habe ich ausgeschnitten. Bei zwei Völkern habe ich sicherheitshalber einen weiteren Honigraum aufgesetzt. Weiterhin haben die Bienen Spielnäpfchen angelegt, bei keinem sind Schwarmanzeichen zu sehen.
7. Mai 2009 Die Fluglochkeile wurden entfernt, nur bei einem recht schwachem Volk nicht. Die Waben sind mit Brut bestückt und weiterhin sind keine Anzeichen auf Schwarmneigung zu sehen. Honig wurde fleißig gesammelt. Bei allen Völkern habe ich den Drohnenbaurahmen ausgeschnitten. Das sind grade mal 17 Tage nach dem ich beim ersten Volk diese Maßnahme durchgeführt habe. In einem Ableger von letztem Jahr habe ich schon geschlüpfte Drohnen gefunden und diese mit einer Pinsette eingesammelt, dies ist keine imkerliche Maßnahme, sondern Futter für meine Reptilien. Dabei habe ich auf einem Drohn eine Varroamilbe entdeckt!
Die Entnahme von Drohnenbau beziehungsweise Drohnenbrut ist eine sehr gute Biotechnische Maßnahme zur Varroabekämpfung.


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Last update: 7.5.2009